Psychoperistaltik

Biodynamische Psychotherapie - Psychoperistaltik

Wie die Eingeweide bei der "Verdauung" von Konflikten und Spannungszuständen helfen

Wir sind ein ineinander untrennbar verwobenes System aus Körper, Gemüt und Geist, die ständig miteinander kommunizieren.

Der sehr interessante Artikel: Neurologie: "Wie der Bauch den Kopf bestimmt" ist im Geo vom 23.10.2010 nachzulesen und kann online gelesen werden.

https://www.geo.de/wissen/13364-rtkl-neurologie-wie-der-bauch-den-kopf-bestimmt

Derzeit gibt es in der Arte-Mediathek, sowie auf youtube einen interessanten Beitrag, wie eng unser Gehirn mit dem Bauch verbunden ist: Der kluge Bauch

Gerda Boyesen erkannte, dass die toxischen Komponenten von emotionalem und seelischem Stress im Verdauungssystem über die Darmperistaltik entladen werden können.

Der Begriff der Psychoperistaltik beschreibt die zentrale Entdeckung von Gerda Boyesen und ist ihr wesentlichster Beitrag zu Medizin und Psychosomatik.

Im vegetativen Nervensystem haben Sympathikus- und Parasympathikusnerv eine wichtige Funktion. Der Sympathikus bereitet unseren Körper auf Höchstleistungen vor, d. h. wenn wir dauernd unter erhöhtem Leistungsdruck stehen, ist der Sympathikus vorherrschend und die Darmperistaltik kommt zum Erliegen. Diese tritt nur in Aktion, wenn der Parasympathikus Regie führt und für Entspannung des Organismus sorgt, denn dann öffnet sich die Darmperistaltik und trägt zur emotionalen Verarbeitung bei.

Die spontane Eigenbewegung der mit Flüssigkeit gefüllten Darmwände, die Peristaltik genannt wird, dient also neben der Verdauung von Nahrung auch der Regulation nervöser Spannung.

Dabei ist ein inneres Gefühl von emotionaler Geborgenheit und Sicherheit wesentlich, denn in einer friedvoll gelösten Atmosphäre beginnt die Psychoperistaltik zu arbeiten.

 Die psychoperistaltische Funktion dient der endgültigen Verdauung der biochemischen Abfallprodukte von erregenden oder emotional belastenden Ereignissen durch die Eingeweide.

Dieser Prozess wird von gurgelnden Geräuschen aus dem Inneren der Eingeweide begleitet und kann manchmal mit bloßen Ohren gehört  werden.

Durch die Massage nach Gerda Boyesen wird die „Psychoperistaltik“ angeregt, d. h. durch Stress oder Schreck aufgebaute psychische Blockierungen werden aufgelöst.

Dadurch werden aus unabgeschlossenen emotionalen Zyklen entstandenen Stoffwechselrückstände gelöst u. die Person wird wieder in Kontakt mit dem Fluss der Lebensenergie gebracht.

Mit dem Stethoskop werden die Darmgeräusche mitgehört und dienem dem Behandler als Hinweis wo und durch welche Berührung Spannung gelöst wird.

Die Psychoperistaltik wird als ein wesentlicher Selbstheilungsmechanismus unseres Körpers betrachtet.

Ist die Regulation dann wiederhergestellt, lernt der Patient, in besserem Kontakt mit den Lebensimpulsen zu bleiben und ein wichtiges Prinzip der Biodynamik zu erfüllen, – den Grundsatz der Selbstregulation. Die Lebensfreude kehrt wieder zurück.

 

Bei der hier vorgestellten Behandlungsmethode handelt es sich um Therapieverfahren der naturheilkundlichen
Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung
durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen
sowie Indikationen der vorgestellten Therapieverfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten
in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der Schulmedizin nicht geteilt werden.

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